Wer unternehmerische Prozesse effizienter gestalten will, muss deren Inhalte und die erforderlichen Aufwände zu deren Ausführung kennen.

Um die Aufwände zu reduzieren, müssen die Anteile der Wertschöpfung und aller Störgrößen einschließlich der Arten und Umfänge der Verschwendungen „transparent„ sein.

In keinem Unternehmen in Europa werden die umfassenden Potenziale von „flexiblen“ und „synchronen“ Produktionssystemen (FPS/SPS) voll ausgeschöpft.

Mit uns

  • gewinnen Sie prozessorientierte Planungsdaten
  • erkennen Sie Verschwendung, Störgrößen und Potenziale
  • optimieren Sie die Organisationsstrukturen in Ihrem Unternehmen

Arbeits- und Zeitwirtschaft

Mit der Durchführung von Ablaufstudien werden Prozessinhalte und benötigten Ist-Zeiten erfasst. Das Ermitteln von Zeitbausteinen für alle Fertigungs- und Montageprozesse, indirekten, Dienstleistungs- und Angestelltenprozesse ist Voraussetzung für:

  • den Vergleich von bisher angewandten Soll-Planungsdaten und dem tatsächlichen Ist-Aufwand
  • den Aufbau einer rationellen, prozessorientierten Zeitwirtschaft
  • erzeugnisunabhängige Planzeiten mit einer hohen Wiederverwendbarkeit zur Kalkulation von neuen Prozessinhalten
  • eine Datenarchivierung und -bereitstellung entsprechend des betrieblichen Wertschöpfungsprozesses
  • exakte Auftrags- und Prozessterminierung
  • transparente und aktuelle Prozesskosten

Potenzialanalyse

Als zweites Ergebnis der durchgeführten Ablaufstudien oder Multimomentaufnahme werden außer den geplanten Prozessinhalten auch alle Prozessstörungen, Wartezeiten und Mehraufwände, bedingt durch die verschiedenen Arten der Verschwendung, erfasst.

Durch die Aufbereitung der Potenziale werden:

  • die tatsächlichen Prozessinhalte transparent
  • die Mehraufwände und -kosten sichtbar
  • die notwendigen Gestaltungsansätze für deren Umsetzung erkannt

Wertstromanalyse

Verschwendungen aller Art stellen Hindernisse dar, die durch Aufwendungen bei der Umsetzung von Verbesserungen zu überwinden sind. Mit dem lückenlosen Erfassen aller wertschöpfenden und nichtwertschöpfenden Unternehmensprozesse wird Verschwendung und die Leistungsfähigkeit einer Produktion, bestimmt durch die 4 Dimensionen

  • Variabilität der Variantenbreite, Kundenspezifik, Maschinenflexibilität und Prozesswandlungsfähigkeit
  • Wirtschaftlichkeit mit Erhöhung der Produktivität, Betriebsmittelauslastung und -verfügbarkeit
  • Geschwindigkeit der Auftragsdurchlaufzeit, Bearbeitungszeit und Rüstzeit
  • Qualität bei Gutausbeute, Nacharbeitsquote, Ergonomie und Termintreue

ermittelt.

Qualitätsanalyse

Die Quelle der Prozessqualität ist die Einzel- und Gruppenarbeitsqualität. Die Quelle für die Produktqualität ist die Prozessqualität mit beherrschten Prozessen und zuverlässig erfüllten Anforderungen. Die Analyse von Arbeits-und Prozessqualität richten sich überwiegend auf:

  • die fertigungsgerechte Bereitstellung von Material und Teilen
  • die montagegerechte Bereitstellung von Teilen und Baugruppen
  • das gefertigte Teil
  • die montierte Baugruppe oder das montierte Endprodukt
  • die Dokumentationen zur Qualitätskontrolle mit Prüfanweisungen
  • die zur Verfügung gestellten Mess- und Prüfmittel
  • die Qualifikation und das Verhalten der Mitarbeiter
  • die Notwendigkeit der Einführung von Poka Yoke oder FMEA

Anforderungsanalyse

Die Analyse der Arbeitsverteilung mit Erfassung von Arbeitsinhalten, Arbeitsanforderungen, Arbeitsbelastungen, Motivation und Vergütung werden folgende Inhalte der Personalorganisation transparent:

  • tatsächliche Arbeitsverteilung zur geplanten Arbeitsverteilung
  • Schwächen der Aufbauorganisation (bspw. Vertreterregelungen)
  • tatsächliche, prozessspezifische Personalbemessung
  • Effektivität der Gruppenarbeit
  • Ist-Personalqualifzierung
  • Anforderungen an eine zukunftsorientierte Aufgabenbeschreibung und -bewertung
  • Qualität der ERA- und Leistungsentgelt-Einführung